Die Module der Grundausbildung bestehen aus einer Reihe ca. einstündigen Trainingssitzungen, die per Videokommunikation durchgeführt werden. Unter Anleitung der Ausbilder coachen sich die Kursteilnehmenden in diesen Sitzungen gegenseitig. Hierzu kommen Gruppensitzungen hinzu, in denen die individuellen Erfahrungen ausgetauscht und die konzeptionellen Grundlagen diskutiert werden. Zu diesem Zweck erhalten die Kursteilnehmenden für jedes Modul umfangreiche Studien- bzw. Vorbereitungsmaterialien.

 

Modul 1:

Die ersten beiden Module beziehen sich auf die erste Phase jeden Coachings, nämlich auf die Klärung des Coachinganliegens, -ziels und -auftrags. Diese Klärung wird in beiden Modulen durch ein online basiertes Selbstcoaching vorbereitet. Zu diesem Zweck nutzen wir zwei elektronische Coaching-Problemlösungstools, nämlich das "Virtuelle Coaching - Bedarfsklärung (VC-B)" und das Online Tool des Züricher Ressourcenmodells (ZRM). Das so angeleitete Selbstcoaching ist die Grundlage für den anschließenden Dialog mit dem Coach. Dieser vollzieht sich im ersten Modul asynchron als VoiceMail-Coaching. Der entscheidende Vorteil dieses Kommunikationsformats ist, dass man beim VoiceMailing man nicht unter Zeitdruck kommt und - mit Unterstützung der Trainer - jeden Schritt sorgfältig planen und reflektieren kann.

 

Modul 2:

Ganz ähnlich ist das zweite Modul aufgebaut. Nur mit dem Unterschied, dass Coach und Coachee telefonisch miteinander kommunizieren. 

 

Modul 3:

Das dritte und vierte Modul bezieht sich auf die zweite Phase jeden Coachings, nämlich auf die Problemklärung. Ähnlich wie im ersten Modul nutzen wir hier die Vorteile asynchroner Kommunikation. Im Unterschied zum ersten Modul arbeiten wir hier jedoch mit Video-Botschaften. In diesem Zusammenhang lernen Sie, wie man Power-Point-Folien für Coaching nutzen kann. Die so aufbereiteten Videobotschaften sind die Grundlage für eine anschließende synchrone Videokommunikation.  

 

Modul 4:

Auf dieser Grundlage wenden wir uns dem Videocoaching zu. Die Teilnehmenden lernen, wann die Video- und wann die Audiofunktion sinnvoll ist. Das ist wichtig, wenn man zusätzlich auch noch mit 3D-visuellen Internet-Tools arbeitet, die virtuelle Welten und Avatare anbieten, d.h. elektronisch erzeugte und gestaltbare Figuren in Form von Menschen, Tieren, Pflanzen und Gegenständen. In diesem Sinne lernen Sie in diesem Modul das Internet-Tool "CoSpaces" kennen und die Möglichkeiten, wie man mit seiner Hilfe die vorliegende Klientenproblematik eindrucksvoll visualisieren kann.

 

Modul 5:

Das fünfte Modul bezieht sich auf den ersten Teil der dritten Phase jeden Coachings, nämlich auf die Entwicklung einer Lösungsstrategie. Diese wird in engstem Anschluss an die Arbeitsergebnisse des vierten Moduls entwickelt, und zwar wieder mit Hilfe der virtuellen Welten und Avatare von "CoSpaces". 

 

Modul 6:

Wenn die Lösungsstrategie gefunden ist, ist es möglich und notwendig, zu klären, welche zielführenden Schritte in der nächsten Zeit zu unternehmen sind. Für diese Aufgabe bietet sich ein anderes Avatar basierten 3D-visuelles Tool an, nämlich "ProReal". Denn die Avatare von "ProReal" können sich bewegen und mit ihren Gebärden die Gefühle sichtbar machen, die bei dieser Coachingaufgabe im Spiel sind und sorgfältig beachtet werden müssen.

 

Modul 7:

Das siebte und achte Modul bezieht sich auf die vierte und letzte Phase jeden Coachings, nämlich auf die Unterstützung bei der Umsetzung der Lösungsstrategie und zielführenden Schritte. Auch hier spielen die Gefühle und ihre Visualisierung mit Hilfe  der Avatare von "ProReal" eine wichtige Rolle.

 

Modul 8:

Um die langfristige Nachhaltigkeit von Coaching zu optimieren, bietet sich ein nachbetreuendes eMail-Coaching an, das eingesetzt wird, um den Klienten in zunehmend größer werdenden zeitlichen Abständen abschließend begleitet.

 

Modul 9:

Das neunte Modul widmet sich dem Coaching-Abschluss, in dem der Klient bzw. die Klientin aufgefordert und angeleitet wird, auf den gesamten Coachingprozess zu schauen und dabei die wichtigsten Erfolge zu würdigen, und zwar insbesondere auch mit Blick auf die weitere Zukunft. Diese Coachingaufgabe wird per Video-Kommunikation durchgeführt und mit einem elektronischen Fragen-Set vorbereitet und prozessual strukturiert.

 

Modul 10 - Abschlussreflexion:

Die Coachingausbildung schließt mit einer Gruppensitzung ab, in die Kursteilnehmenden die Entwicklung ihrer Coachingkompetenzen gemeinsam reflektieren und Hinweise bekommen, wie sie sich aufgrund ihrer individuellen Fähigkeiten am besten im Coachingmarkt positionieren können.