Homöostase

verfasst von Prof. Dr. H. Geißler  am 07.10.2021

 

 

Damasio definiert Homöostase als dasjenige Gleichgewicht, das für das Leben aller Lebewesen grundlegend ist. Lebewesen, die ein Nervensystem haben, erleben dieses Gleichgewicht als Gefühl. Gefühle sind deshalb die mentalen Stellvertreter der Homöostase. Mangelnde Homöostase drückt sich im Wesentlichen in Form negativer Gefühle aus, während positive Gefühle ein Anzeichen für ein angemessenes Niveau an Homöostase sind und den Organismus aufgeschlossen für vorteilhafte Möglichkeiten macht. Gefühle und Homöostase stehen zueinander in einem ganz prinzipiellen, widerspruchsfreien Zusammenhang.

 

 

Literatur

 

Geißler, H. (2018). Organisationspsyhologie III - Grundlagen Coaching. Was ist Coaching? Hamburg: Hamburger Fern-Hochschule

Nell-Breuning, O. (1990). Baugesetzte der Gesellschaft. Solidarität und Subsidiarität. Freiburg im Breisgau: Herder.

Rauen, C. (2005). Varianten des Coachings im Personalentwicklungsbereich. In C. Rauen (Hrsg.), Handbuch Coaching (3. Aufl., S. 111 – 136).Göttingen u. a.: Hogrefe.

Riklin, A. & Batlinger, G. (Hrsg.). (1994). Subsidiarität. ein interdisziplinäres Symposium. Vaduz: Lichterstein Politische Schriften 19.