Lernen, Konditionierung

verfasst von Prof. Dr. H. Geißler  am 29. 07. 2022

Für die Begründung von Coaching spielt die behavioristische Lernpsychologie eine wichtige Rolle, und zwar vor allem dann, wenn Coaching konsequent als eine Dienstleistung verstanden wird. Denn ein zentrales Merkmal für die Qualität von Dienstleistungen ist, wie gut die Leistungserwartungen, d. h. die Coachingziele der Klientin bzw. des Klienten erfüllt werden. In dieser Hinsicht kann die behavioristische Lernpsychologie mit ihren empirisch gestützten Erkenntnissen über lernförderliche Anreize  und Prozessstrukturierungen sowie mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die sogenannte „smarte“ Formulierung von Coachingzielen wertvolle Orientierungen liefern. 

 

 

Literatur 

Geißler, H. (2018). Organisationspsyhologie III - Grundlagen Coaching. Was ist Coaching? Hamburg: Hamburger Fern-Hochschule

Grant, A. M. & Stober, D. R. (2006). Introduction. In D. R. Stober & A. M. Grant, (Hrsg.), Evidence based coaching: Putting best practices to work for your clients (S. 1 – 14). New Jersey: Wiley and Sons.

Rauen, C. (2005). Varianten des Coachings im Personalentwicklungsbereich. In C. Rauen (Hrsg.), Handbuch Coaching (3. Aufl., S. 111 – 136).Göttingen u. a.: Hogrefe.

Whitmore, J. (1992). Coaching for Performance. London: Nicholas Bearley.